Fragen - Univ. Prof Dr. Anton Schwabegger MSc, plastische, rekonstuktive und ästhetische Chirurgie, Behandlung von Hautkrebs und Tumoren, Ordiantion Innsbruck, Ordination Amstetten - Univ. Prof. Dr. Anton Schwabegger MSc | Behandlung von Hautkrebs und Hauttumor

Univ.-Prof. Dr. med. Anton Schwabegger M.Sc.
Hauttumor - Plastische Chirurgie
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Fragen und Antworten...
 
 
  • Was versteht man unter Chirurgie von Hauttumoren?

Die Tumorchirurgie als Teil der Plastischen Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie beschäftigt sich mit der Entfernung von gut- und bösartigen Krebserkrankungen. Geschwulste und Tumoren an der gesamten Körperoberfläche wie auch des gesamten Bewegungsapparates chirurgisch zu behandeln, wenn andere Maßnahmen wie Vereisen oder örtlicher Medikamente nicht mehr ausreichen, um ein weiteres Tumorwachstum zu verhindern. Es gilt dann, den Tumor sach- und fachgerecht mit Sicherheitsabstand im gesunden Gewebe zu entfernen. Die erklärten Ziele und Kernkompetenzen der plastisch chirurgischen Behandlung bestehen dann in der simultanen oder unmittelbar daran anschließenden Wiederherstellung der entstandenen Gewebedefekte und der körperlichen Integrität.

  • Wie kann ich Hautkrebs erkennen?
 
Jede Art von neu auftretendem Hauttumor oder farbliche Veränderung, welche über Wochen bestehen bleiben oder sogar größer werden, sollte fachärztlich untersucht werden. Auch kleine nur wenige mm im Durchmesser haltende Hautveränderungen, welche spontan oder bei der Körperpflege zu bluten beginnen, sind verdächtig für einen Hauttumor.

  • Was ist eine Biopsie und warum ist sie notwendig?  

Eine Biopsie ist die Entnahme eines winzigen Stückes Gewebe aus dem Tumorgewebe, um sie feingeweblich (Histologie) von einem spezialisierten Pathologen unter dem Mikroskop untersuchen zu lassen, damit festgestellt werden kann, ob überhaupt ein Tumor vorliegt oder welcher Art der Tumor ist. Danach richtet sich dann die weitere Beratung und Behandlung. Bei einigen Tumoren kann auf eine Biopsie verzichtet werden, wenn sie mit bloßem Auge vom erfahrenen Arzt eindeutig erkennbar sind, andere wiederum benötigen unbedingt eine Biopsie, um die richtige Behandlungswahl zu treffen.

  • Wer operiert Hauttumore, Hautkrebs, Plattenepithelkarzinome, Melanome und andere gut- oder bösartige Hauttumore?
 
Hierbei kann ich als langjähriger Facharzt und Universitätsprofessor für Plastische Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie einfühlsam und in der Wahlarztordination mit ausreichend Zeit alle Ihre Fragen zu den Krebsarten und Symptomen beantworten, insbesondere diskrete Beratung und Betreuung bei Diagnostik und anschließender Behandlung der Krebserkrankungen anbieten.
 
Ich verfüge insbesondere in der Tumorchirurgie der Haut wie auch der tieferliegenden Weichteile am muskuloskelettalen Bewegungsapparat und sonstigen Weichteilen über langjährige klinische Expertise, bin ebenso lange ständiges ärztliches Mitglied in diversen Tumor-Boards der Universitätsklinik Innsbruck und klinisch-wissenschaftlich onkologisch tätigen Forschungs-Gesellschaften (DONKO, ACO, AMSOS, etc.).

  • Wie werden Hauttumore operiert?  

Hauttumoren können im Frühstadium bestens chirurgisch entfernt werden, und zwar so, dass kaum sichtbare Narben bleiben und Entstellungen so gut wie ausgeschlossen sind. Eine Vielzahl an Defektverschlüssen wie kleine Transplantate von Eigenhaut oder moderne Lappenplastiken (Hautverschiebungen) ermöglichen ästhetisch sehr zufriedenstellende Ergebnisse vor allem auch im Gesichtsbereich, so dass die Operationsnarben im täglichen Leben nach erfolgter Abheilung kaum mehr bemerkt werden.
 
Aber auch bei problematischen größeren Hauttumoren (Basaliom (Basalzellkarzinom oder weißer Hautkrebs), PLEP-Karzinom (Plattenepithelkarzinom), Melanom (schwarzer Hautkrebs), Bowen-Karzinom oder sonstigen, gutartigen und bösartigen Tumoren wird besonderes Augenmerk darauf gelegt, einerseits den Tumor aus dem gesunden Gewebe radikal zu entfernen, damit er nicht nachwachsen kann, dabei aber das ästhetische Erscheinungsbild bestmöglich zu bewahren und andererseits Funktionen, z.B. in Augennähe oder an der Lippe zu erhalten. In der onkologischen Hautchirurgie stehen vielerlei plastisch chirurgische Möglichkeiten mit allen möglichen Raffinessen der feinst-chirurgischen Behandlungen bereits bei der Tumorentfernung zur Verfügung. Auch nach der Entfernung der Geschwulst oder bereits in der selben Operation können die allermeisten entstandenen Defekte derartig wiederhergestellt werden, dass eine Wiedereingliederung in den Alltag, in die Familie und in das gesellschaftliche Umfeld nach kurzen Krankenstandszeiten, von meistens nur wenigen Tagen, problemlos ermöglicht wird.

  • Was tun bei größeren Tumoren ?

Bleiben hingegen nach einer größeren Tumorentfernung an der Hautoberfläche oder im tiefer liegenden Gewebe Defekte und Funktionsdefizite zurück, können diese mittels Gewebeverschiebungen oder Eigen-Gewebeverpflanzungen (Lappenplastiken, Haut-Muskel-Gewebe-Transplantation) großteils wiederhergestellt werden.

  • Bleiben nach Tumoroperationen im Gesicht Entstellungen zurück?

Eine moderne onkologische und rekonstruktive Tumorchirurgie an der Haut insbesondere im Gesicht kann die Lebensqualität betroffener Patienten nach der Erkrankung und Tumorbehandllung durch meist simultane Wiederherstellungschirurgie erhalten. Die meisten gutartigen und bösartigen Krebserkrankungen der Haut können mit ausgeklügelten plastisch-chirurgischen Eingriffen zur Heilung und auch ästhetisch zu erfreulichen Ergebnissen mit oft kaum sichtbaren Narben führen.

  • Wer hilft bei der Entscheidungsfindung zur Behandlung von Tumoren?

Ein persönliches und eingehendes Beratungsgespräch bei einem erfahrenen Spezialisten über individuelle Möglichkeiten und Erfolgsaussichten bei den verschiedensten Tumoren und Krebserkrankungen der Haut kann in der Entscheidungsfindung für geeignete Therapiemaßnahmen zur Tumorbehandlung und gleichzeitig zur Verbesserung von Form und Funktion sicherlich weiterhelfen. Vor allem eine rechtzeitige und fachärztliche Diagnostik und Behandlung beim Auftreten von Symptomen kann insbesondere bei bösartigen Tumoren die Entwicklung von Metastasen verhindern.
  • Was sind die häufigsten Arten von Hauttumoren ?



Gutartige Muttermale
                                                                   
 
 
Dies sind mit Abstand häufigsten Hauttumoren, die in den allermeisten Fällen keiner Behandlung bedürfen. Manchmal sind sie jedoch ästhetisch sehr störend und können deshalb entfernt werden.
Basaliom (weisser Hautkrebs)         


Die allermeisten Hauttumore mit Wachstumseigenschaften sind Basaliome, auch Basalzellkarzinome genannt, die primär nur langsam wachsen und so gut wie nie Metastasen bilden. Das heißt also, dass Basaliome im Frühstadium keinesfalls gefährlich sind. Wenn der Befund der Biopsie ein Basaliom bestätigt hat, ist aber die baldige komplette Entfernung des Tumors notwendig, um weiteres Wachstum und örtliche Gewebezerstörung zu vermeiden. Nach einer erfolgreichen kompletten (in sano = in toto = im Gesunden) Entfernung ist nach dem einfachen oder plastisch-chirurgischen Wundverschluss von einer vollständigen Heilung des Tumors auszugehen. Sehr selten kann es örtlich zu einem Wiederauftreten (sog. Rezidiv) des Tumors nach Monaten oder Jahren kommen, oder an anderer Stelle zu einem neuerlichen Wachstum. Deshalb sind regelmäßige Nachsorge-Kontrollen (Monate-Jahre) beim chirurgischen Behandler oder Dermatologen sehr zu empfehlen.


Bei jahrelangem Bestehen von Basaliomen hingegen besteht oft schon eine Tiefenausdehnung in tiefere Gewebeschichten, die möglicherweise auch funktionelle Strukturen an Augenlidern, Nerven oder Muskulatur betreffen. Auch in diesen Fällen sind Metastasen so gut wie ausgeschlossen, allerdings ist dann für eine komplette Entfernung eines solchen Tumors ein tiefergehender chirurgischer Eingriff notwendig. Manchmal ist es auch notwendig, nach der Tumorentfernung mit dem plastischen Wundverschluss (einige Tage lang) zu warten, zwischenzeitlich den Defekt mit Kunsthaut abzudecken, bis das gesicherte Ergebnis einer vollständigen Entfernung durch die histologische (feingewebliche) Untersuchung vorliegt


Solche ausgedehnten Basaliome verhalten sich nun nicht mehr benigne (gutartig), auch nicht maligne (bösartig), sondern werden semimaligne (halb-bösartig) genannt, da sie durch langsames Wachstum zerstörerisch ins gesunde Gewebe einwachsen und dementsprechend aufwändiger zu behandeln sind.


Aktinische Keratosen, Cornu cutaneum, Keratoakanthom

Hierbei handelt es sich noch um gutartige Veränderungen an der Hautoberfläche, welche aber zum Teil schon Vorstufen zum Hautkrebs darstellen. Sie müssen jedenfalls beobachtet werden und bei verdächtigen Veränderungen ist eine Biopsie notwendig, um weitere Tumorentwicklung auszuschließen. Bei besonderen Lokalisationen an delikaten Stellen, wie Lippe, Augennähe oder Naseneingang können und sollten diese Hautkrebs-Vorstufen bereits frühzeitig entfernt werden.  Diese Veränderungen entstehen wie beinahe alle Hauttumore an Sonnen-exponierten Stellen vor allem im Gesicht.


Plattenepithelkarzinom, PLEP -Ca, Spinaliom                     
Spontan, aus Basaliomen oder auch aus diesen Vorstufen mit verstärkter Keratose-Bildung (Hornhautverdickungen) können sich in weiterer Folge Karzinome der Haut entwickeln, also Hautkrebs, der dann im fortgeschrittenen Stadium allerdings auch Metastasen bilden kann. Es ist deshalb wichtig, verdächtige Tumore prinzipiell genau zu untersuchen, ggfs. mit Biopsie die Diagnose weiter abzuklären und bei Tumorbestätigung umgehend weitere Untersuchungen (z.B. Lymphknoten Ultraschall, Thorax Röntgen etc.) durchzuführen und entsprechend zu behandeln. Die Art von Hauttumoren erfordert spezialisierte onkologische Chirurgie zur sicheren Tumorentfernung und dann plastisch rekonstruktive Chirurgie, um die entstandenen Hautdefekte wiederherzustellen. Bei diesen Tumoren muss die Exzision etwas weiter im Gesunden erfolgen als beispielsweise bei Basaliomen, da sie eher zum Rezidiv, d.h. zum neuerlichen Nachwachsen neigen.

 
                                             
 
Verdächtige Tumore

Sollten sich angeborenen Muttermale jedoch im Laufe der Zeit /Wochen-Monate) verändern, ist eine fachärztliche Untersuchung beim Dermatologen/Hautarzt oder Plastischen Chirurgen, unterstützt durch Lupenbrille und sog. Dermatoskopie erforderlich. Bestehen dann noch weitere Zweifel an einer Diagnose, ist eine Biopsie zur Absicherung erforderlich.

Solche verdächtigen Veränderungen sind rasche Größenzunahme, unregelmäßgie Formveränderung, unregelmäßige Farbveränderung oder Blutungen spontan oder bei geringsten Berührungen.
   
                                    
Melanom (schwarzer Hautkrebs)         

Sobald ein Melanom als solches diagnostiziert ist, sollte es umgehend an einem Tumor-Board an einer Klinik vorgestellt werden, damit möglichst frühzeitig weitergehende Diagnostik und ggfs. interdisziplinäre Therapie angeboten werden kann. Es ist dringlich geboten, dass Melanome ab einer bestimmten histologisch gemessenen Dicke nach state of the art und unter Bereitstellung aller verfügbaren Diagnose- und Therapieoptionen sach- und fachgerecht nach neuestem Wissensstand behandelt werden, um ein Fortschreiten dieses malignen Tumors zu verhindern.
Die chirurgische Behandlung ist hierbei nur ein Teil der vielfältigen Behandlung, erfordert aber ähnlich den Hautkarzinomen eine spezialisierte chirurgische Resektion und Wiederherstellung der entstehenden Gewebeverluste.

Melanome sind zwar selten, werden aber gerade deshalb leider oft spät erkannt oder als gutartige Tumore, Bagatellverletzungen oder Insektenstiche verkannt. Die Malignität (Bösartigkeit) von Melanomen ist leider sehr hoch, weshalb neben der Prophylaxe (UV-Schutz) die fachärztliche dermatologische Früherkennung im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen oder auch schon bei bloßem Verdacht eine besonders tragende Rolle spielt.


Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
• Zusatzdiplom Handchirurgie
• Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger
• Stv. Direktor der Universitätsklinik für Plastische Rekonstruktive und   Ästhetische Chirurgie Innsbruck

A.Univ.-Prof. Dr. Anton Schwabegger M.Sc.

  • Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
  • Zusatzdiplom Handchirurgie
  • Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger
  • Stv. Direktor der Universitätsklinik für Plastische Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie Innsbruck
 
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• Zusatzdiplom Handchirurgie
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A.Univ.-Prof. Dr. Anton Schwabegger M.Sc.
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